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Chemical Brothers

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    The Chemical Brothers

    The Chemical Brothers

    Ed Simons und Tom Rowlands trafen sich 1989 während ihres Geschichtsstudiums an der University of Manchester. Beide kamen nicht zuletzt wegen der Musik aus dem Süden Englands nach Manchester und wurden bald Teil der lebendigen Club-Szene der Stadt. Von durchtanzten Nächten in der legendären Hacienda, Raves in Blackburn und Clubnächten wie Justin Robertsons Spice und Most Excellent - Ed und Tom waren überall dabei. Nachdem sie sich während eines Pubbesuches gegenseitig von ihren Vorlieben für Acid-House, Old-School HipHop, 4AD-Platten und britischen Indie-Rock erzählt hatten, beschlossen beide, ihre Plattensammlungen zusammenzutun, um fortan als DJs gemeinsame Sache zu machen. Ihren Namen, Dust Brothers, besorgten sie sich von den gleichnamigen amerikanischen Produzenten des Beastie Boys-Klassikers „Paul's Boutique“, die erste Partyserie, bei der sie auflegten, hieß „Naked Under Leather“. Ihre DJ-Sets waren ähnlich vielseitig, wie es ihr Musikinteresse vermuten läßt. Es gab nur ein Problem: Zwar hatten Ed und Tom genügend Acid-, HipHop- und Rockplatten zum Auflegen, aber es gab kaum Platten, die die besten Elemente aus all diesen Genres miteinander verbanden. Also mussten eigene Songs die Lücken der DJ-Sets schließen.

    Ed und Tom kratzten billiges elektronisches Equipment zusammen, mixten vertrackte Beats, Sirenenklänge und wummernde Bässe ihrer Lieblingsplatten zusammen, und fertig war „Song To The Siren", die wahrscheinlich erste Big Beat-Nummer. Das Geld, um die Platte zu pressen, borgten sich die Dust Brothers von einem Kommilitonen. Eine der 500 Kopien landete beim DJ Andrew Weatherall, und der spielte die Platte nicht nur eifrig, sondern lizensierte sie sogleich für sein Junior Boys Own Label. Das war 1992.

    1994 war jedoch das Jahr, in dem die Chemical Brothers - wie Ed und Tom sich mittlerweile umbenannt hatten - die Dance Musik veränderten. Zum einen waren da die beiden EPs „14th Century Sky" (mit „Chemical Beats“!) und „My Mercury Mouth", zum anderen eine handvoll feinster Remixe für The Prodigy, Primal Scream, The Charlatans, Saint Etienne und die Manic Street Preachers, Gruppen zu deren Konzerten Ed und Tom als Fans in ihrer Studentenzeit selbst gegangen waren. Ihren ersten Liveauftritt (im Weatheralls Sabresonic Club) hatten sie ebenfalls 1994, und über drei Monate hinweg brachten sie als Residents ihren Mix ins Heavenly Social und bekehrten Tausende von Tänzern zu ihrem Sound und den Klängen von Barry White, Oasis, Chicago House, Detroit Techno und Eric B & Rakim. Wofür man früher in ein halbes Dutzend verschiedener Clubs gehen musste, brachten die Chemical Brothers in einer einzigen Party zusammen.

    Im Juni 1995 veröffentlichten Ed und Tom, nun unter Vertrag bei Virgin, ihr Debütalbum „Exit Planet Dust". In ihrem Heimatland gingen beide Singleauskopplungen „Leave Home" und „Life Is Sweet" in die Top 20. Das Album sollte sich weltweit über eine Million mal verkaufen und etablierte eine Soundformel, die bald von Scharen von Produzenten kopiert wurde.

    Nach gefeierten Festivalauftritten und Tourneen, die den Ruf der Chemical Brothers als einen der besten Live-Electronic-Acts festigten, Remixen für Method Man und Dave Clarke, einem nur in England veröffentlichten DJ Mix-Album ("Live At The Social Volume One"), Beiträgen für Playstation-Spiele und einer Kooperation mit den Charlatans machten sie sich an die Aufnahmen für ihr zweites Album „Dig Your Own Hole". Erschienen im Frühjahr 1997, machte es das Duo auch in Deutschland einem großen Publikum bekannt. Schuld daran war nicht zuletzt die Single „Setting Sun", mit keinem Geringeren als Ed und Toms Pub-Buddy Noel Gallagher am Mikrofon. Nach diesem Nummer-1-Hit folgte „Block Rockin' Beats", der die Chemical Brothers noch einmal auf ihrer erfolgreichen Suche nach dem größtmöglichen Wumms zeigte und der seine Wirkung auch bei der Grammy-Jury nicht verfehlte, die den Song als bestes Rock Instrumental des Jahres auszeichnete. Doch es waren nicht zuletzt die ruhigeren Stücke wie „The Private Psychedlic Reel" (mit Unterstützung von Mercury Rev) und „Where Do I Begin" (mit Sängerin Beth Orton), die für viele zu den schönsten Songs der Platte zählten und neue Wege im kreativen Reifeprozess der Chemical Brothers aufzeigten. „Ich glaube, der Schlüssel ist, die Art, wie du deine Musik machst, zu ändern und anders zu klingen, aber dennoch das beizubehalten, was von Anfang an gut war", erklärt Tom.

    Mit ihrem neuen Album „Surrender" verlassen die Chemical Brothers dann auch den Planeten Big Beat. Zwar erinnert der Opener „Music: Response" noch immer an alte Taten, doch auf dem Rest des Albums betreten die beiden Antistars neue Pfade. Um zu ihrem aktuellen Sound zu gelangen, haben sich die Chemical Brothers 13 Monate lang in ihr eigenes Studio eingeschlossen und sich - ganz im Gegensatz zu ihren vorherigen Alben - von der Außenwelt abgeschottet. Zwar erschien letztes Jahr das Mix-Album „Brothers Gonna Work It Out", das noch einmal veranschaulichte, wie wichtig ihr DJ-Style ist, um ihre eigenen Tracks zu verstehen. Doch mit DJ-Sets, Liveauftritten, Remixen und Promotionaktivitäten hielten sich Ed und Tom erst einmal zurück.

    Der Titel „Surrender" (dt. „Hingabe“) ist nicht zuletzt eine Absichtserklärung. „Wir mögen die Idee, sich etwas hinzugeben und sich woanders hinführen zu lassen", meint Tom. „Wir sind ziemlich besessen von Musik, die dich aus dir selbst heraus führt." Mit dabei auf „Surrender" sind wieder einmal Noel Gallagher ("Let Forever Be") und Mercury Rev's Jonathan Donahue ("Dream On"), deren erneute Kollaboration mit den Chemical Brothers trotz aller Unterschiedlichkeit auch für eine gewisse Kontinuität im ChemBros-Sound sorgt. „Es war nett, wieder Künstler dabei zu haben, die wir bereits kannten und bei denen wir uns sicher sein konnten, dass die Zusammenarbeit klappt", sagt Ed. Neu dabei sind hingegen die bezaubernde Mazzy Star-Sängerin Hope Sandoval ("Asleep From Day") sowie das nordbritische Sanges-Dreamteam Bobby Gillespie (Primal Scream) und Bernard Sumner (New Order, Electronic), das auf der treibenden Techno-Pop-Hymne „Out of Control" sein Bestes gibt.

    Doch auch die Instrumental-Tracks auf „Surrender" zeigen eine neue Richtung für die Chemical Brothers an. „Under The Influence" ist adrenalisierter Techno, „Orange Wedge" enthält treibende Funkelemente und „Got Glint?" nimmt seine Inspiration von frühen Housetracks. Das Titelstück sowie das epische „The Sunshine Underground" sind konsequente Nachfolger von „The Private Psychedelic Reel" und die erste Single „Hey Boy Hey Girl" klingt wie eines der Live-Sets der Chemical Brothers, verdichtet in fünf aufregende Minuten.

    Ed Simons und Tom Rowlands sind immer noch die alten. Zwei ehemalige Geschichtsstudenten, die ihre Musik nicht zuletzt für die eigene DJ-Box machen. Doch waren ihre früheren Alben eher extrovertiert, zeigen sich die Chemical Brothers auf „Surrender" introvertierter, melodiöser und vielleicht auch hingebungsvoller. Was nicht heißt, dass die beiden nicht immer noch ordentlich den Dancefloor rocken können. „Ich denke“, sagt Ed „“Surrender“ klingt wie eine Außenseiterplatte. Wir wollten etwas kreieren, das die Leute wirklich anzieht. Wir beide wollten etwas schaffen, was ästhetisch schön und fröhlich ist und das man wirklich lieben kann."

    2002 erschien das Album "Come With Us", in dem die Chemical Brothers gewissemaßen wieder an die früheren Alben anknüpften. Die Singels "Star Guitar" und "It Began In Afrika" erreichten Top Ten Platzierungen in den Charts, hämmernd, zornig und unbestreitbar cool. Tom und Ed sind seither nicht mehr aus der elektronischen Musikwelt wegzudenken. Virgin veröffentlichte im September 2003 zum ersten Mal eine Zusammenstellung der Singles von 1993 bis 2003 aus allen vier Erfolgsalben "Exit Planet Dust", "Dig Your Own Hole", "Surrender" und "Come With Us".© Virginmusic



SEITEN zu Chemical Brothers:
  • The Chemical Brothers - laut.de
    Dabei sind sie doch gar keine Brüder! Als sich die 2 Chemical Brothers - damals noch unter dem Namen "Dust Brothers" - zusammentaten, um den für sie offensichtlichen Mangel an Geräuschkulisse in der Musikszene zu beheben, konnten Tom Rowlands und Ed Simons nur vom großen Durchbruch träumen. Kurze Biographie, Discographie und Links von laut.de
    (Hinzugefügt am: Mittwoch, 14.07.1999 Hits: 77 Bewertung: 9.00 Stimmen: 1)
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