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EL*KE


    Das Wilde, Offensive, jugendlich Männliche im Rock wurde hierzulande durch Teile der Musikpresse als reaktionär verschrien und bekam den Stempel "Rockismus" aufgedrückt. Indie, Alternative und "Shoegazer" bemühten sich in Sparten um eine andere Art des Rocks; verschlufft, ironisch, gerne verkopft. Ein "in Szene gesetzter Kraftmangel". Die alte Hau-Drauf-Offensive akzeptierte man allenfalls noch aus Australien, Skandinavien, den USA oder Kanada; in Deutschland belächelte man derartige Bands spätestens wegen ihrer im Diskurs nicht bestehenden Texte. Die Redaktionen abseits der Hardrock- und Mucker-Fachpresse pinnten sich Listen verbotener Begriffe an die Wand, u.a. die Charakterisierung einer Band als "ehrlich" oder "authentisch". So outet sich als naiv, wer immer noch erwartet, dass die Musiker mit ihrem Werk verschmelzen und ihr Innerstes nach Außen kehren sollten.

    Die deutsche Band, die den "ehrlich und authentisch"-Stempel glitzernd auf der Stirn trägt, ist El*ke. Drei junge Männer, die in ihrer Berliner WG Europas einziges Ramones-Museum beheimaten, seit dem Debüt 2004 erst mal 200 Konzerte spielten und direkt ein Live-Album veröffentlichten. Dabei haben sie sich den Stempel nicht selbst auf die Stirn geklebt. "Was heißt schon authentisch?", sagt Sänger Peter, "wir machen auch nur einen Job, aber dafür einen großartigen." Die neue Platte nahmen sie teilweise wieder in der Scheune im Emsland auf, in der für die Provinzflüchtlinge alles begann. Als Produzent half ihnen mit Peter Schmidt ein Mann, der bislang fast ausschließlich als Mischer arbeitete, u.a. für Selig und die Beatsteaks. Das Schlagzeug wurde doppelt abgenommen und durch eine im Studio aufgebaute Live-P.A. gejagt. "Statt sechs Gitarren hört man oft nur noch eine, die aber richtig, inklusive des Quietschens der Saiten beim Umgreifen", wie Peter berichtet. Diese altmodische Direktheit folgt keinem Plan, keinem -Ismus, sondern lediglich dem Wesen der drei Männer.

    "Nach einem Konzert in der Schweiz sprach uns eine Blinde an", erinnert sich Peter. "Sie sagte: "Ich kann euch zwar nicht sehen, aber ihr klingt für mich wie visuelle Junkies." Will sagen: Besessen von der Musik, manisch in ihrer Ausführung, rastlos in der Energie, die sich überschlägt und erst an der Schwelle zur Hysterie Halt macht.

    Jetzt kommen sie mit ihrem neuen Album "Wir müssen hier raus" auf Tour!

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