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Genesis

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    Genesis

    Genesis

    siehe auch Phil Collins und Peter Gabriel

    „Wir betrachten uns nicht als Singles-Band“, sagt Genesis-Gitarrist Mike Rutherford. „Unserer Meinung nach sind wir eine Band, deren Songs dafür eigentlich zu lang sind, und die zufällig ein paar Hits landen konnte.“

    Es sieht ganz so aus, als wenn sich der gute Mike Rutherford nie besonders gründlich mit den Statistiken befasst hat. Dort nämlich schlagen Genesis mit unglaublichen 21 „Top 40“-Singles zu Buche! Und das ist, angesichts der Tatsache, daß die britische Gruppe von den Medien meist als klassische Progressive Rock-Band kategorisiert wird, eine erstaunliche Bilanz. Angefangen beim melodramatischen Fantasy-Song „I Know What I Like (In Your Wardrobe)“ von 1973, bis hin zur ‘97er Single „Congo“ mit ihrem exotischen Flair, oder vom wundervollen „Follow You, Follow Me“ aus dem Jahr 1978 zum stimmungsvollen „Mama“ von 1983: Genesis zählen eindeutig zu den absoluten Airplay- und Juke Box-Favoriten - und das seit mehr als 25 Jahren!

    Umso erstaunlicher ist, dass mit „Turn It On Again...The Hits“ am 25. Oktober 1999 erstmals überhaupt ein Best Of Genesis-Album erscheint. Auch wenn selbiges „nur“ 18 all jener Hits beinhaltet, so bietet es doch einen hervorragenden Karriere-Überblick einer Band, die in den größten Konzert-Arenen der Welt ein Millionen-Publikum begeisterte und weltweit bisher ganze 100 Mio Alben verkauft hat. Aufgewertet wird diese Compilation durch eine neue Version von „Carpet Crawlers“ - einem Song vom Konzept-Album „The Lamb Lies Down On Broadway“ aus dem Jahre ’74 - der auf der Beliebtheitsskala der Fans seit jeher weit oben rangiert. Produziert von Trevor Horn, besitzt dieses Stück durch das Mitwirken der beiden Sänger Peter Gabriel und Phil Collins - der ersten Wiedervereinigung des legendären Genesis-Line-Up seit einer Charity-Show 1982 - einen ganz besonderen Charakter!

    Zurück zu den musikalischen Anfängen: Ihre ersten gemeinsamen Gehversuche unternahmen Mike Rutherford, Anthony Phillips, Tony Banks und Peter Gabriel 1967 als Schüler an der Charterhouse Public School. Die Tatsache, daß sie mehr Zeit im Übungskeller denn mit Hausaufgaben verbrachten, bescherte den besorgten Eltern mehr als nur eine schlaflose Nacht. Doch der Fleiß machte sich bezahlt: Noch im selben Jahr entstand ein erstes Demo-Tape, das die vier Musiker ihrem ehemaligen Mitschüler Jonathan King anvertrauten. Ihm verdankt die Band auch ihren Namen: Genesis.

    Zwei Jahre später - King hatte einen Plattenvertrag mit Decca eingefädelt - spielten Genesis neben drei Singles auch ihr Debüt-Album „From Genesis To Revelation“ ein: Klassische Flops. Im Folgejahr kamen Genesis bei Charisma Records unter. Das exzentrische, von Tony Stratton-Smith geführte Mini-Label entpuppte sich für die Band als der ideale Partner. Im Frühjahr 1971 verpflichteten Genesis zwei weitere Musiker: Gitarrist Steve Hackett und den ehemaligen Jung-Schauspieler Phil Collins als Drummer. Innerhalb von zwei Jahren veröffentlichten Genesis drei Alben und etablierten sich damit als Speerspitze des Artrock mit außergewöhnlicher Live-Präsenz. Dafür sorgte hauptsächlich Sänger Peter Gabriel, der mit seiner femininen Maskerade einem David Bowie in seiner Ziggy Stardust-Phase in nichts nachstand.

    Bedingt durch den Erfolg des Albums „Foxtrot“, das 1972 Platz 12 der Charts eroberte, und der darauf enthaltenen Hymne „Supper’s Ready“ manifestierten sich Genesis als anerkannter Live-Act mit stetig wachsender Fangemeinde, die das Album „Genesis Live“ in die Top Ten katapultierte.

    Zwanzig Jahre bevor die Brit Pop-Helden Blur das „Parklife“ besangen, verpassten Genesis der Rock-Musik mit dem pastoralen Werk „Selling England By The Pound“ (1973) ein typisch englisches Antlitz. Das Album kletterte auf Platz 3 der Charts, enthielt mit „I Know What I Like (In Your Wardrobe)“ den lang ersehnten, ersten Hit (eine überarbeitete Fassung stieß im April 1974 auf # 21 der Single-Charts vor) und festigte den Band-Status auf dem Kontinent. Insbesondere in Italien und Frankreich hatten die optischen Reize von Genesis das Hindernis einer Sprachbarriere längst aus dem Weg geräumt.

    Während Sound-Tüftler Brian Eno dem Doppel-Album „The Lamb Lies Down On Broadway“ von 1974 einen besonderen Stempel verpasst hatte, stand die anschließende Tour unter einem schlechten Stern: Rund zwei Drittel der Shows waren absolviert, als Peter Gabriel ankündigte, Genesis nach Ende der Tour zu verlassen. Tony Banks sah darin „eine besondere Herausforderung, denn die Publicity konzentrierte sich zusehends auf Peter. Man neigte dazu, seinen Stellenwert etwas zu überschätzen. Zweifellos war seine Präsenz von Bedeutung, doch Genesis bestanden nicht allein aus Peter Gabriel. Viele glaubten, genau das sei der Fall.“

    Nach mehreren glücklosen Versuchen, einen neuen Sänger zu finden, einigte sich die Band im Sommer 1975 auf Phil Collins. Der hatte bereits auf „More Fool Me“, einem Track von „Selling England By The Pound“, seinen Einstand gefeiert. Das Quartett meldete sich mit einem Paukenschlag zurück und veröffentlichte in kurzen Abständen drei Alben, die allesamt die Top Ten erreichten: „A Trick Of The Tail“, „Wind And Wuthering“ und das Live-Album „Seconds Out“. Als 1977 jedoch auch Steve Hackett seinen Ausstieg verkündete, schien das Ende von Genesis besiegelt. Tony Banks: „Punk war gerade mächtig angesagt und keiner hatte uns mehr auf der Rechnung. Wir aber landeten ganz einfach zwei Volltreffer!“ Das Album „And Then They Were Three“, das auf Platz 3 der Charts vorstieß, war das bis dato erfolgreichste Genesis-Werk, die Single „Follow You, Follow Me“ landete auf Platz 7.

    In den Achtzigern entwickelten sich Genesis zu einem der erfolgreichsten Major Acts und lieferten der Konkurrenz von U2, Dire Straits und The Police mit rekordverdächtigen Ticket-Verkäufen manch packendes Duell. Vier Nummer Eins-Alben in Folge - „Duke“ (1980), „Abacap“ (‘81), „Genesis“ (‘83) und „Invisible Touch“ (‘86) - krönten die Erfolgsbilanz. Das musikalische Konzept der Band hatte sich freilich längst geändert: Anstelle kunstvoller Arrangements standen straffere Kompositionen im Vordergrund, mitreißende Pop-Songs waren die Folge. So das ohrwurmtaugliche „Abacap“, das melancholische „That’s All“, das atmosphärische „Mama“ oder das radiofreundliche „Turn It On Again“.

    „‘Turn It On Again’ wollten wir ursprünglich gar nicht verwenden“, erinnert sich Tony Banks. „Wir hatten die Idee längst verworfen, doch im Studio spielten wir es plötzlich immer wieder. Es klang einfach viel zu gut und entpuppte sich als echter Genesis-Klassiker!“

    Das folgende Album „Invisible Touch“ von 1986 brach alle Rekorde: Fünf Single-Auskopplungen erreichten die Top 25, der Titel-Song stand in den US-Charts gar auf Platz 1. Dazu begeisterten „In Too Deep“, „Land Of Confusion“, „Tonight, Tonight, Tonight“ und „Throwing It All Away“ durch immer ausgefeiltere Video-Clips. Der verdiente Lohn: Im Jahr 1987 wählten die Leser des US-Magazins „Rolling Stone“ Genesis zur ‘Band Of The Year’.

    Während der nächsten vier Jahre verfolgten die Musiker andere Ziele: Mike Rutherford feierte mit seiner Band „Mike And The Mechanics“ Erfolge, Tony Banks und Phil Collins arbeiteten an Soundtracks, nahmen Filmangebote an und veröffentlichten Solo-Alben. Ab 1991 machte das Trio wieder gemeinsame Sache und knüpfte nahtlos an seine großen Erfolge an. Das Album „We Can’t Dance“ erreichte auf Anhieb die Pole Position der Charts, verkaufte sich zehn Millionen Mal und brachte mit „No Son Of Mine“, „I Can’t Dance“, „Hold On My Heart“ und „Jesus He Knows Me“ vier Top 20-Hits hervor. Die anschließende World-Tour brach alle Rekorde. Es sollte die letzte in dieser Besetzung sein: 1996 verkündete Phil Collins seinen Ausstieg.

    „Für kurze Zeit dachten wir, es wäre wohl besser, Genesis aufzulösen“, resümiert Mike Rutherford. „Andrerseits haben Tony und ich seit unseren Teenager-Zeiten nichts anderes getan, als Songs zu schreiben. Also entschlossen wir uns, weiterzumachen.“

    Um 1997 das Album „Calling All Stations“ fertigzustellen, verpflichtete man den ehemaligen Stiltskin-Sänger Ray Wilson. „Er gefiel uns auf Anhieb!“, bestätigt Tony Banks. „Seine Stimme paßt einfach ausgezeichnet zu unserem Sound. Sie verbreitet eine gewisse düstere Grundstimmung, die an die alten Genesis-Zeiten erinnert. Ray ermöglicht es uns, rockigere und atmosphärischere Songs zu schreiben, als dies mit Phil möglich war.“

    Mit der anschließenden, erfolgsgekrönten Tour sowie den beiden Hit-Singles „Calling All Stations“ und „Congo“ bewiesen die neuen Genesis, daß sie die Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern locker übertreffen konnten.

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