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Mouskouri Nana

Mouskouri Nana

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    Nana Mouskouri

    Die „Callas des Unterhaltungsgesangs“ - am 13. Oktober 1934 in Griechenland, Creta Chania geboren - begann ihre Karriere zunächst einmal ganz klassisch: Als sie 15 war, schulten die Eltern (Vater Costas war Filmvorführer) ihre musikbegeisterte Tochter in das Athener "Conservatorium Héllenique" ein. Dort studierte sie Gesang, Klavier und Harmonielehre - acht Jahre lang erhielt sie eine Ausbildung in klassischer Musik.

    Nana: "Eine Callas wäre ich aber wohl kaum geworden. Diesen Stimmumfang und diese Dramatik habe ich nicht. Aber die `Traviata´ oder die `Norma´ hätte ich ganz gern gesungen. Dann fand ich plötzlich heraus, daß es außer den klassischen Tönen noch andere Arten von Musik gibt, die mich genauso ansprechen. Vor allem Jazz. Ich hörte Bessie Smith, Mahalia Jackson, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Bing Crosby, Billy Holiday, Elvis Presley... Und ich merkte, dass ich einen anderen Weg, meinen eigenen, gehen mußte." Allerdings geschah das nicht ganz freiwillig.

    Ein Auftritt im griechischen Rundfunk, zusammen mit einer von Freunden zusammengestellten Amateur-Jazzband, brachte Johanna Mouskouri, damals schon Nana genannt, Erfolg und den Verweis vom Konservatorium ein. Der Radiosendung war allerdings noch ein anderes Spontan-Ereignis vorangegangen. Die im Mittelmeer stationiere 6. US-Flotte stattete Ende der 50er Jahre Piräus und Athen einen Freundschaftsbesuch ab und wurde von der Bevölkerung mit Folklore-Darbietungen begrüßt. Unter den vielen Sängern, Musikern und Tanzgruppen: Nana Mouskouri. Der Applaus der Sailor erzwang einen fast zweistündigen Auftritt der jungen Nana mit einer Jazz-Band. Die Geschichte wurde beim Athener Rundfunk bekannt und Nana Mouskouris Karriere nahm ihren Lauf.

    Der große internationale Erfolg kam zwar schnell, doch keinesfalls über Nacht. 1959 erschien ihre erste Schallplatte mit griechischen „Chansona“.
    Im September 1959 gewann sie auf dem "Festival de la Chanson Héllenique" mit „Meine Liebe ist irgendwo“ und „Xero Kapio Asteri“ die beiden ersten Preise. Im Jahr 1960, knapp ein Jahr später, erreichte sie beim gleichen Wettbewerb wieder Platz 1 und 2 mit „I Timoria“ (Die Prozession) und „To Kiparissaki“ (Die junge Zypresse). Auf dem „Festival de la Chanson Mediteranée“ in Barcelona sang Nana sich im Oktober 1960 mit dem Lied „Xypma Agapinou“ an die Spitze der besten Sängerinnen aus Italien, Spanien, Frankreich und - natürlich – ihrer Heimat Griechenland, die sie auch in dem 1960 gedrehten Kinofilm "Traumland der Sehnsucht" besang. Für den abendfüllenden deutschen Touristik-Werbe-Film schrieb Manos Hadjidakis mit dem Texter Nikos Gatos auch "Weiße Rosen aus Athen" - es wurde ihre erste Goldene Schallplatte. Nana: „Es folgten so viele, wohl über 300, daß ich aufgehört habe, sie zu zählen“.

    Eine Forderung des Show-Business hat sie strikt zurückgewiesen: Kontaktlinsen statt einer Brille zu tragen. Die Fassungen sind im Lauf der Zeit modischer geworden, aber die Brille mit einem dunklen Hornrand blieb. Nana: „Meine Brille kann ich nicht absetzen, weil ich sonst nichts sehe. Ich bin seit meinem 9. Lebensjahr kurzsichtig und trage sie. Als Kind war ich schon etwas traurig darüber, da wurde ich Nana mit den vier Augen genannt, hatte immer das Gefühl, ich müßte mich hinter der Brille verstecken - so schüchtern war ich. Heute denke ich, Persönlichkeit ist wichtiger als das Aussehen. Ich habe ja auch nicht die Haare blond gefärbt, obwohl alle gesagt haben, daß ich nur als Blondine weltweit Karriere machen könnte. Trotz aller Unkenrufe am Anfang meiner Karriere haben mir die dunklen Haare und die Brille nicht geschadet."
    Ganz im Gegenteil - sie wurde ihr Markenzeichen: Bei Auftritten wird sie überdimensional auf dem Vorhang hinter ihrem Rücken reproduziert, einem Plattencover genügte vor Jahren als Erkennungszeichen die schwarzrandige Brille auf rotem Samt, und ohne Namensnennung sorgte das gleiche Bild auf einem Plakat im Pariser "Olympia" wochenlang für ausverkaufte Vorstellungen.

    Athen, Paris - dazwischen 1961 in Berlin die bahnbrechende Aufnahme des Schlagers „Weiße Rosen aus Athen“, aufgenommen in einem Studio des alten Berliner Hotels „Esplanade“. Es folgten die Konzertreisen durch die USA und Kanada mit keinem Geringeren als Harry Belafonte. Die Tour begann im Herbst 1964 in Burlington im US-Staat Vermont. „Ich präsentiere Ihnen eine der talentiertesten Sängerinnen der Welt“, kündigte Harry Belafonte seinen Gast aus Europa an. Und 1965 - das hatte es bis dahin noch nicht gegeben - entschied sich der große Harry Belafonte wiederum für die „Stimme der Sehnsucht“ als Begleitprogramm - und da genügte als Ansage einzig der Name Nana Mouskouri.

    Nana: „Diese Tourneen mit ihm – vier insgesamt - waren für mich ein gewaltiger Erfolg. Zwei Monate waren wir beim ersten Mal unterwegs. Ich sang Volkslieder meiner griechischen Heimat. Mit Belafonte habe ich auch eine Langspielplatte aufgenommen.“

    Nana Mouskouri hatte den Sprung an die Weltspitze geschafft, es folgten Auftritte in New Yorks legendärer Carnegie Hall, im Pariser Olympia, Konzertreisen durch Japan, Australien, Israel, Kanada und Großbritannien, Österreich, die Schweiz. In den folgenden Jahren arbeitete sie vor allem in Frankreich (u. a. mit dem Jazzmusiker Michel Legrand) und Deutschland, wo sie 1976 beim ZDF ihre erste eigene Fernsehshow „Eine Welt voll Musik“ bekam. Erst 1984, nach 22 Jahren, trat sie mit überwältigendem Erfolg wieder in Athen auf - in glanzvoller Kulisse, im Amphitheater Herode Atticus zu Füßen der Akropolis.

    Ihr Privatleben hat die Leise im lauten Showgeschäft immer geschützt. Aus ihrer Ehe mit dem Gitarristen Georges Petsilas hat sie zwei Kinder: Nikolas, 1968 geboren, und Helena, die 1970 zur Welt kam. Als sie sich im Juni 1976 nach 18jähriger Ehe scheiden ließ, sagte sie nur den Satz,der klingt wie ihre Lieder: „Eines Tages war unsere Liebe verwelkt wie eine Blume.“

    Nachdem Nana Mouskouri seit Oktober 1993 als Sonderbotschafterin der Weltkinderhilfswerk UNICEF tätig war, überraschte die Künstlerin im Juni 1994 damit, daß sie auf Wunsch von Miltiadis Evert, dem Vorsitzenden der konservativen griechischen Partei „Nea Demokratia“ (ND), für einen Sitz im Europäischen Parlament kandidierte und auch gewählt wurde.
    Nana: „Wir hatten im Jahr etwa zwölf Sitzungswochen in Straßburg. Ich gehörte vier Ausschüssen an: 1. Kultur, Jugend und Massenmedien, 2. Rechte der Frau, 3. Zusammenarbeit mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) und 4. Literaturförderung jener Sprachen, die nicht so bekannt sind, also etwa Griechisch, Dänisch, Finnisch.“ Diese Aufgabe beschäftigte sie bis 1999 neben ihrer künstlerischen Arbeit, deren Internationalität mit ihrer Arbeit in Brüssel durchaus in Einklang steht.
    Nana Mouskouri beherrscht fünf Sprachen (darunter Deutsch) und singt ihre Lieder in mindestens 15 Sprachen.

    Nana: „Sie mögen es banal nennen, wenn ich von dem Kind und seiner Mutter, von Liebe, von Abschiednehmen, vom Tod, von der Sonne und vom Mond, von Freude und Leid singe, immer mit Zärtlichkeit und Optimismus, aber das sind doch die ewigen Themen der Menschen. Ich will Wunden nicht bloßlegen, ich will sie heilen. Ich verlange von einem Lied nur eins: Es muß zu Herzen gehen, es soll die Seelen anrühren, sie in Schwingungen setzen.“



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