Biografie:
Seal heißt der eleganteste aller Soulisten der internationalen Popmusik.
Seine samtweiche, leidenschaftliche Stimme und die gleitend-kraftvollen Grooves
von Trevor Horn, mit dem Seal seit über einer Dekade das Dreamteam der
Popmusik bildet, haben Millionen von Fans unvergessliche Stunden bereitet. Etwa
15 Millionen verkaufte Seal-Alben gehen auf das Konto des Teams, das sich 1991
zusammen fand und seitdem als untrennbar gilt. Mit vier Brit-Awards, zwei Grammy-Nominierungen
und einem Ivor Novello-Award avancierte Seal zu einem der am meisten auf internationaler
Ebene geehrten britischen Pop-Künstler.
Mit seinem Album Seal IV feierte Seal im vergangenen Jahr ein beispielloses
Comeback: Es spielte sich auf Platz 2 der deutschen Charts und erreichte zudem
Doppelplatin. Und auch im Jahre 2004 ist der Name Seal das Synonym für
stilistisch und technisch anspruchsvolle Popmusik und für eine Stimme,
deren Emotionalität niemanden kalt lässt.
Sealhenry Samuel erblickte am 19. Februar 1963 als Sohn nigerianischer
und brasilianischer Einwanderer in Paddington, London, das Licht der Welt. Nach
einem Architekturstudium nahm er verschiedene Jobs, unter anderem als Elektro-Ingenieur
und Designer von Lederkleidung, an. Doch seine eigentliche Liebe gehörte
dem Singen. Er sang zunächst in Bars und Kneipen und stieg dann in die
Funkband Push ein, mit der er erste Tour-Erfahrungen in Japan und Thailand sammelte.
Dort schloss er sich einer Blues-Band an, bevor er allein durch Indien tourte.
1990 kehrte er nach England zurück, lernte Adamski kennen
und hatte mit diesem zusammen seinen ersten Welthit Killer. Seinen Start als
Solokünstler begann Seal in der Kollaboration mit Trevor Horn bereits mit
dem UK-#15- / US-#7- / D-#2-Hit Crazy aus seinem ersten Album Seal (1991), das
in den USA auf Platz 24 und in Deutschland auf 25 einstieg.
Für das zweite Album, ebenfalls Seal betitelt (1994), ließ Seal sich
drei Jahre Zeit, die er unter anderem damit verbrachte, seine Vocals zur Jeff
Beck-Version von Jimi Hendrix‘ Manic Depression beizusteuern. Bis zum
Frühling 1995 hatte sich Seal (2) mehr als eine Million Mal verkauft, doch
einen weiteren Schub erhielt das Album nach der Veröffentlichung des Songs
Kiss From A Rose auf dem Batman Forever-Soundtrack und erreichte auch in Deutschland
schließlich Gold. Der Song wurde zur Nummer 1 in den USA (D: #9) und blieb
insgesamt 45 Wochen in den Charts. In der Folge erhielt das Album mit vier Millionen
verkauften Exemplaren in den USA mehrfaches Platin. Wiederum vier Jahre später,
1998, veröffentlichte er Human Being, ein Album, das wieder von der Zusammenarbeit
mit Trevor Horn profitierte und auf Platz 24 der deutschen Charts landete. Bereits
im Jahr zuvor hatte er mit Fly Like An Eagle aus dem Film Space Jam einen weiteren
Hit landen können.
In den vergangenen Jahren machte Seal mit weiteren spektakulären Kooperationen
von sich Reden: Mit der Französin Mylene Farmer platzierte er einen Song
auf der Nummer 1 der französischen, mit UK-Producer Jakatta eine Single
auf Platz 1 der englischen Charts. Der Doppelplatin-Erfolg von Seal IV bewies
dann erneut, dass das Team Trevor Horn/Seal unschlagbar ist.
Das Album "Best | 1991 - 2004" erschien am 8. November 2004 und wurde
gleich wieder ein Chart-Erfolg.